Mehrere Schulen. Eine Redaktion. Ein echtes Magazin.
Warum eine echte Veröffentlichung so viel verändert.
Wer veröffentlicht, übernimmt Verantwortung.
Bei einem echten Magazin kommt vieles zusammen: recherchieren, Quellen prüfen, Interviews führen, schreiben, gestalten und veröffentlichen.
Entscheidend ist aber nicht nur, dass ein Magazin entsteht. Entscheidend ist, dass andere Menschen es tatsächlich lesen.
Das verändert den Anspruch: Quellen müssen stimmen, Aussagen müssen geprüft und Texte so gut sein, dass andere Menschen sie lesen wollen.
Eine echte Veröffentlichung schafft Verbindlichkeit. Das Ergebnis verschwindet nicht nach der Stunde in einer Mappe, sondern wird sichtbar – gedruckt und digital.
Was sich dadurch verändert:
- Medienkompetenz praktisch lernen statt nur darüber zu sprechen
- Recherche und Quellenbewertung im echten Arbeitsprozess
- Schreiben, Redigieren und Gestalten als Teamleistung
- Kritisches Denken durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen
- Selbstwirksamkeit: Stolz auf etwas, das wirklich veröffentlicht wird
- Demokratische Bildung: Andere Perspektiven kennenlernen, diskutieren und Verantwortung übernehmen
So läuft das Medienprojekt ab
Unser Medienprojekt für Schulen ist klar strukturiert und gleichzeitig flexibel an Schulform, Jahrgangsstufe und Zeitrahmen anpassbar.
1. Themen finden
Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entwickeln wir Themen, die sie wirklich interessieren – und die auch andere angehen.
2. Recherchieren und Quellen prüfen
Die Jugendlichen lernen, Informationen zu sammeln, Quellen einzuordnen, Fakten zu überprüfen und Perspektiven zu vergleichen. Genau hier wird Medienkompetenz konkret.
3. Interviews führen und Inhalte entwickeln
Ob Gespräch, Umfrage oder eigene Reportage: Die Jugendlichen sprechen mit Menschen, denen sie im Schulalltag normalerweise nicht begegnen würden. Sie bereiten Gespräche vor, stellen eigene Fragen, hören zu und lernen andere Erfahrungen und Perspektiven kennen.
4. KI einsetzen – und Ergebnisse prüfen
KI ist im Projekt Werkzeug, nicht Abkürzung. Die Jugendlichen nutzen sie zum Beispiel für Transkriptionen und Übersetzungen, vergleichen die Ergebnisse mit dem Original, erkennen Fehler und entscheiden selbst, was übernommen werden kann und was menschliche Prüfung braucht.
5. Schreiben, auswählen und redigieren
Aus Recherche und Gesprächen entstehen Beiträge. Die Jugendlichen wählen aus, strukturieren, kürzen, formulieren und prüfen: Was ist relevant? Was ist belegt? Welche Aussage darf nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden?
6. Gestalten und veröffentlichen
Aus den Beiträgen entsteht ein hochwertig gestaltetes gemeinsames Magazin. Gleichzeitig werden ausgewählte Inhalte digital veröffentlicht und bleiben damit über den Projektzeitraum hinaus verfügbar.
Der Projektrahmen: 12 Wochen. 6 Doppelstunden. Für Schulen kostenlos.
Der Rahmen pro Schule:
- 1 Lehrkraft
- 12–20 Schüler:innen
- 6 betreute Doppelstunden
- verteilt auf 10–12 Wochen
Der Beitrag jeder Schule:
- Interview
- Themen
- Schulportrait
- ca. 10 Seiten pro Schule
Das gemeinsame Ergebnis:
- Ein gemeinsames Magazin
- 80+ Seiten
- gedruckte und digitale Veröffentlichung
- rund 90 Jugendliche aus sechs Schulen
Ein Projekt endet nicht mit dem Magazin.
Was dabei entsteht, bleibt nutzbar.
Die Veröffentlichung ist nicht der Schlusspunkt. Die digitalen Beiträge bleiben verfügbar und können von weiteren Klassen aufgegriffen werden.
Wo Datenschutz und Nutzungsrechte es erlauben, können zusätzlich Originalaudio, Transkripte, Quellen und weiteres Ausgangsmaterial genutzt werden.
Damit lassen sich echte Aufgaben bearbeiten: ein Interview anhören, selbst transkribieren, das Ergebnis mit einer KI-Transkription vergleichen, Aussagen überprüfen, Zitate auswählen oder eine Übersetzung beurteilen.
So endet ein Projekt nicht mit der Klasse, die es gemacht hat. Es wirkt bei weiteren Schüler:innen weiter.
Später können die Beiträge auch im Sprach- und Deutschunterricht anderer Regionen aufgegriffen werden, auch über Ländergrenzen hinweg.
So schaffen wir das:
Mehrere Schulen. Ein gemeinsames Magazin.
Jede Schule bringt ihre eigenen Themen und Perspektiven ein.
Mehrere Schulen einer Stadt oder Region arbeiten gemeinsam an einer Ausgabe. Jede bringt eigene Themen, Interviews und Perspektiven ein. So entsteht kein Magazin über eine einzelne Schule, sondern ein gemeinsames Bild der Region.
Eine Region. Viele Perspektiven.
Gerade die Unterschiede machen die gemeinsame Redaktion spannend. Jugendliche aus verschiedenen Schulen, Schulformen und Lebenswelten arbeiten an einem gemeinsamen Ergebnis.
Sie begegnen Themen, Menschen und Sichtweisen, die ihnen im eigenen Schulalltag oft nicht begegnen würden. Jede Schule erweitert den Blick der anderen.
Digital geht es über die Region hinaus.
Mit der Veröffentlichung bleiben die Beiträge nicht auf das gedruckte Magazin beschränkt. Sie erscheinen auf der digitalen Plattform von subzeroes EDU und können auch von Jugendlichen und Schulen in anderen Regionen aufgegriffen werden.
Mit jeder neuen Redaktion wächst so nicht nur die Zahl der Beiträge. Es wächst auch, womit andere Jugendliche und Schulen weiterarbeiten können.
Später können daraus auch Verbindungen zwischen Jugendlichen und Schulen in verschiedenen europäischen Regionen entstehen.
Was Schülerinnen und Schüler dabei lernen
Das Medienprojekt vermittelt weit mehr als nur technisches Wissen. Es verbindet fachliche, soziale und gesellschaftliche Kompetenzen.
Medienkompetenz
Die Jugendlichen lernen, Informationen zu bewerten, Desinformation zu erkennen, Quellen kritisch zu lesen und Medien bewusst zu nutzen.
KI-Kompetenz
Die Jugendlichen setzen KI an realen Aufgaben ein, vergleichen Ergebnisse mit Originalmaterial, erkennen Fehler und lernen, wo KI sinnvoll unterstützt – und wo menschliche Prüfung und Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Sprach- und Ausdrucksfähigkeit
Sie formulieren Gedanken klar, schreiben verständlich und entwickeln ein Gefühl für Sprache, Stil und Wirkung.
Kritisches Denken
Sie setzen sich mit relevanten Themen auseinander, hinterfragen Positionen und lernen, eigene Standpunkte fundiert zu entwickeln.
Teamarbeit und Verantwortung
Ein Magazin entsteht nur gemeinsam. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung, arbeiten zuverlässig zusammen und erleben den Wert verbindlicher Zusammenarbeit.
Demokratische Teilhabe
Wer Themen auswählt, andere Perspektiven sichtbar macht und Verantwortung für eine Veröffentlichung übernimmt, erlebt demokratische Prozesse praktisch.
Plattformlogiken und Geschäftsmodelle verstehen
Auf digitalen Plattformen entscheiden Algorithmen mit darüber, welche Inhalte Aufmerksamkeit bekommen. Im Projekt erleben Jugendliche die andere Seite: Sie müssen selbst auswählen, gewichten und begründen, was veröffentlicht wird. Dadurch wird die Frage „Warum sehe ich eigentlich genau diesen Inhalt?“ konkret. Dazu gehört die wirtschaftliche Seite: wovon Plattformen leben, wie Reichweite zu Geld wird und wer die Finanzierung des eigenen Magazins trägt.
Für Schulen, die Medienkompetenz nicht nur erklären wollen.
subzeroes EDU richtet sich an weiterführende Schulen, die Medienkompetenz, gesellschaftliche Bildung und eigenes Gestalten miteinander verbinden wollen.
Geeignet für:
Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen – ab Klasse 8 bis zur Oberstufe.
Einsetzbar:
im Unterricht, als AG, in Projektwochen oder fächerübergreifend
Je nach Rahmen kann das Projekt kompakter oder umfangreicher umgesetzt werden.
Häufige Fragen zum Medienprojekt Schule
Was ist ein Medienprojekt in der Schule?
Ein Medienprojekt in der Schule ist ein praxisorientiertes Format, in dem Schülerinnen und Schüler selbst Medieninhalte entwickeln, gestalten und reflektieren. Bei subzeroes EDU entsteht daraus ein gemeinsames Magazin mehrerer Schulen – und zugleich Material, das auch nach dem Projekt weiter genutzt werden kann.
Warum eignet sich ein Magazin besonders gut?
Ein Magazin verbindet Recherche, Schreiben, Gestaltung, Teamarbeit und kritische Medienbildung in einem sichtbaren Ergebnis. Genau das macht es für Schulen besonders stark.
Wie wird KI im Projekt eingesetzt?
KI ist bei subzeroes EDU ein Werkzeug – kein Ersatz für eigenes Denken. Die Jugendlichen nutzen KI zum Beispiel für Transkriptionen, Übersetzungen oder zur Unterstützung bei der Recherche. Anschließend vergleichen und prüfen sie die Ergebnisse, erkennen Fehler und entscheiden selbst, was übernommen werden kann. So lernen sie ganz praktisch, wo KI hilft – und wo menschliches Urteil unverzichtbar bleibt.
Für welche Jahrgänge ist das Projekt geeignet?
Das Projekt eignet sich besonders für weiterführende Schulen und die Oberstufe. Der genaue Zuschnitt kann an Alter, Zeitrahmen und Zielsetzung angepasst werden.
Welche Kompetenzen werden gefördert?
Gefördert werden unter anderem Medienkompetenz, Recherchefähigkeit, kritisches Denken, Sprachkompetenz, Teamarbeit und demokratische Teilhabe.
Kann das Projekt in eine Projektwoche integriert werden?
Ja. Das Medienprojekt kann an unterschiedliche Formate angepasst werden, zum Beispiel an Projektwochen, AGs oder fächerübergreifende Unterrichtsformate.
Was passiert nach dem Ende des Projekts mit den Beiträgen?
Die Beiträge bleiben digital verfügbar und können auch nach dem Projekt von weiteren Klassen und Schulen genutzt werden. Wo Datenschutz und Nutzungsrechte es erlauben, können zusätzlich Originalaufnahmen, Transkripte und Quellen weiterverwendet werden.
Ihre Schule kann Teil der nächsten Redaktion werden.
Sie möchten subzeroes EDU an Ihrer Schule umsetzen? Wir klären mit Ihnen, ob in Ihrer Region bereits eine Redaktion geplant ist oder wie Ihre Schule Teil eines neuen regionalen Projekts werden kann.
Andrea freut sich über Ihr Interesse.
Andrea Zomerdijk
Tel.: +49 6181 4903322
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